Impingement-Syndrom der Schulter (Schulter-Syndrom)

Impingement-Syndrom

Bei einem Impingement-Syndrom der Schulter – auch Schulter-Syndrom, Schulter-Arm-Syndrom oder Schulterengpasssyndrom genannt – liegt eine Einengung des Subakromialraums vor. Dieser liegt zwischen Schulterdach und Oberarmkopf. Die in diesem Raum verlaufenden Weichteile werden durch diese Enge ein- oder abgeklemmt bzw. stoßen bewegungsbedingt am Schulterdach an. Zu diesen Weichteilen gehören die Sehnen und Muskeln der Rotatorenmanschette und die Schleimbeutel des Schultergelenks. Die durch ein solches Schulter-Syndrom entstehende chronische Reizung der Sehnen, Muskeln und Schleimbeutel kann zu entzündlichen und degenerativen Veränderungen in der Schulter und damit zu starken Schulterschmerzen führen.

Das Schulter-Syndrom gehört zu den häufigsten Ursachen von Schulterschmerzen. So leiden insgesamt etwa 10 Prozent der Bevölkerung an einem Impingement-Syndrom der Schulter. Menschen, die Sportarten mit Überkopfbewegungen betreiben oder einen Beruf mit häufiger Überkopfarbeit ausüben, sind dabei besonders häufig von einem Impingement-Syndrom der Schulter betroffen.
Anatomie Schultergelenk mit Beschreibung deutsch

Ursachen des Impingement-Syndroms

Je nach Ursache unterscheidet man zwischen einem primären und einem sekundären Schulter-Syndrom. Die Ursachen für ein primäres Schulter-Syndrom liegen im Subakromialraum zwischen Schulterdach und Oberarmkopf bzw. im Schultergelenk selbst. Ein sekundäres Schulter-Syndrom wird durch anderweitige Funktionsstörungen des Bewegungsapparates und/oder der inneren Organe verursacht.

Ein primäres Schulter-Syndrom kann unter anderem folgende Ursachen haben:

  • Verschleißerscheinungen (z.B. Arthrose im Schultereckgelenk) zwischen Schlüsselbein und Schulterdach
  • Entzündung der Rotatorenmanschette
  • Schleimbeutelentzündung
  • Knochensporn im Subakromialraum
  • ungünstig geformtes Schulterdach (geneigt oder hakenförmig)
  • Kalkeinlagerungen in Sehnen und Muskeln

Ein sekundäres Schulter-Syndrom kann unter anderem

  • Fehlstellungen des Schulterblattes oder der Wirbelsäule,
  • Instabilitätsprobleme bei Sportlern,
  • Funktionsstörungen in der Halswirbelsäule oder den Brustwirbel- und Rippengelenken oder
  • muskuläre Ungleichgewichte (Dysbalancen) am Schultergelenk und Schultergürtel

zur Ursache haben.

Symptome: So erkennt man das Impingement-Syndrom

Ein Impingement-Syndrom der Schulter äußert sich typischerweise durch Schmerzen in der Schulter. Diese treten zunächst meist belastungsabhängig auf, etwa bei bestimmten Armbewegungen wie dem Anheben des Armes zur Seite oder nach hinten. Die Beweglichkeit und Kraft des Armes ist durch die Schmerzen eingeschränkt. Überkopfarbeiten und alltägliche Tätigkeiten wie das Anziehen oder das Waschen des Rückens sind nur noch bedingt möglich.

Im weiteren Verlauf können die anfangs belastungsabhängigen Schmerzen in Ruheschmerzen übergehen, die beispielsweise nachts beim Liegen auf der Schulter auftreten. Weitere mögliche Symptome eines Impingement-Syndroms der Schulter sind unnatürliche Gelenkgeräusche und Schmerzen bei Druck auf den vorderen Gelenkspalt.

Krankheitsverlauf beim Schulter-Syndrom

Der Verlauf des Impingement-Syndroms der Schulter hat kein festes Schema. Wie ein Schulter-Syndrom letztlich verläuft, hängt unter anderem von der Ursache ab oder davon, wie lange die Beschwerden schon bestehen. Sinngemäß übersetzt handelt es sich bei einem Impingement-Syndrom um eine Einklemmung. Doch was wird eingeklemmt? Hierzu zählen Sehnen, Bänder oder Schleimbeutel. Ein Impingement-Syndrom ist für den Patienten sehr schmerzhaft. Dadurch, dass es zum Einklemmen der Strukturen kommt, entwickelt der Patient im Verlauf der Erkrankung auch Bewegungseinschränkungen. Ist das Impingement-Syndrom stark vorangeschritten, kann unter Umständen noch nicht einmal mehr der Arm über Schulterhöhe angehoben werden. Dies hat anatomische Gründe. Wird der Arm gehoben, verkleinert sich der Abstand zwischen Oberarmkopf und Schulterdach ohnehin. Liegt dann aber zusätzlich ein Impingement-Syndrom der Schulter vor, werden die Strukturen regelrecht eingequetscht.

Wie bereits erwähnt, stellt sich der Verlauf eines Impingement-Syndroms der Schulter unterschiedlich dar. Oft wird der anfängliche Schmerz von den Patienten nicht ernst genommen. Das hat fatale Auswirkungen: Die Strukturen werden nicht entlastet, sondern in der Folge weiter geschädigt – ein Teufelskreis, aus dem es von allein wohl kein Entrinnen mehr gibt. Bei ungünstigem Verlauf kann die Schulter sogar erheblichen Schaden nehmen. Es kann nicht nur zu Entzündungen der Sehnen oder des Schleimbeutels kommen, sondern auch zu kleinen Einrissen in der Rotatorenmanschette. Ist die Rotatorenmanschette schon einmal vorgeschädigt, kann sie sehr schnell reißen und somit eine Operation notwendig machen.

Diagnose des Schulter-Syndroms

Ein Impingement-Syndrom der Schulter lässt sich in den meisten Fällen schon durch die Erhebung der Krankengeschichte (Anamnese) und eine klinische Untersuchung der Schulter diagnostizieren. Die Anamnese beinhaltet unter anderem Fragen zu Dauer und Art der Beschwerden und vorangegangenen Verletzungen. Bei der klinischen Untersuchung kann der Arzt feststellen, inwieweit die betroffene Schulter in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt ist und Schmerzen verursacht.

Ergänzend können bildgebende Diagnosemethoden wie die

  • Ultraschalluntersuchung,
  • Röntgenuntersuchung und
  • kernspintomographische Untersuchung (Magnetresonanztomographie)

eingesetzt werden.

Im Rahmen der Ultraschalluntersuchung lassen sich die für ein Impingement-Syndrom der Schulter typischen Entzündungen und Schädigungen der Schleimbeutel und Sehnen unterhalb des Schulterdachs finden. Röntgenbilder geben Ausschluss über mögliche knöcherne Veränderungen, die zu einer Einengung des Raumes zwischen Schulterdach und Oberarmkopf führen. Zusätzliche Informationen über sämtliche Strukturen der Schulter kann eine Magnetresonanztomographie liefern.

Behandlung eines Impingement-Syndroms

Befindet sich ein Impingement-Symdron der Schulter im Frühstadium, genügt es oft, die betroffene Schulter vorübergehend zu schonen. Überkopfarbeiten und das Heben von schweren Gewichten mit gestrecktem Arm sollen dabei vermieden werden. Ansonsten wird ein Schulter-Syndrom in der Regel zunächst konservativ behandelt. Zur Auswahl stehen hier Therapiemaßnahmen wie die medikamentöse Therapie mit schmerzstillenden und entzündungshemmenden Tabletten, Salben oder Injektionen, die Kältebehandlung oder die Elektrotherapie. Darüber hinaus lässt sich durch Krankengymnastik und ein gezieltes Muskeltraining die Stellung des Oberarmkopfes verbessern.

Eine operative Behandlung des Impingment-Syndroms der Schulter ist angezeigt, wenn die Schmerzen trotz einer konsequenten konservativen Therapie über mehrere Monate anhalten oder gar schlimmer werden. Die Operation des Schulter-Syndroms wird auch als Acromioplastik oder subacromiale Dekompression bezeichnet. Dabei wird mittels Gelenkspiegelung (Arthroskopie) der knöcherne Engpass unter dem Schulterdach beseitigt bzw. erweitert, damit die Sehnen, Muskeln und Schleimbeutel der Schulter wieder genügend Platz für eine reibungsfreie Bewegung finden.

Die einzelnen Behandlungsmethoden bei einem Impingement-Syndrom der Schulter

Medikamentöse Therapie:

Die medikamentöse Therapie kann helfen, wenn es aufgrund des Krankheitsverlaufs bereits zu starken Schmerzen gekommen ist. Aber auch entzündliche Prozesse sind mit einigen Medikamenten gut behandelbar. Normalerweise werden nicht-steroidale Antirheumatika verordnet, die entzündungshemmend und schmerzstillend wirken. Präparate, die die Wirkstoffe Diclofenac oder Ibuprofen enthalten, werden hierbei besonders häufig verordnet. Man muss mit dem Arzt besprechen, wie lange eine solche Einnahme von Medikamenten Sinn ergibt. Denn sie können zwar die Schmerzen, die durch das Impingement-Syndrom ausgelöst werden, bieten aber keine Ursachenbekämpfung. Zumindest als Solo-Variante werden Medikamente auf Dauer keinen Erfolg bringen. Vor allem können sie nach einer gewissen Zeit schädlich für den Magen-Darm-Trakt werden. Nicht selten verordnen Ärzte parallel zu Schmerzmitteln auch noch ein magenschützendes Präparat.

Sollte der Schleimbeutel entzündet sein (Bursitis), kann in Einzelfällen auch Kortison gegeben werden. Im Bereich von Sehnen und Bändern ist die Injektion von kortisonhaltigen Präparaten höchst umstritten und zudem nicht sinnvoll. Zwar können sie auch hier schmerz- und entzündungshemmend wirken, jedoch besteht die Gefahr, dass Bänder und Sehnen Schaden nehmen. Kortison steht im Verdacht, die Strukturen porös zu machen, weshalb die Gabe dieses Wirkstoffs gut überlegt sein muss. Vor allem ist Kortison keine Dauerlösung, da es zwar die Symptome des Impingement-Syndroms bekämpft, jedoch nicht die Ursache. Auch hier gilt es, mit dem Arzt die individuell beste Lösung zu suchen.

Physiotherapie:

Die Physiotherapie ist einer der wichtigsten Aspekte, wenn man das Impingement-Syndrom dauerhaft in den Griff bekommen möchte. Denn bei einem Schulter-Syndrom bestehen einige Probleme: Wer Schmerzen hat, wird das Gelenk weniger bewegen. Und wer das Gelenk weniger bewegt, wird die Probleme verschlimmern und so noch mehr Schmerzen provozieren. Eine Physiotherapie kann hier helfen. Essentiell sind in diesem Bereich die Faktoren Mobilität und Kraftaufbau. Wenn der Therapeut dafür sorgt, dass die Schulter wieder ein wenig beweglicher wird, gehen auch die Übungen wesentlich leichter von der Hand. Diese sind zwingend notwendig, wenn man das Problem lösen möchte. Wichtig ist hierbei, dass der Patient nicht einfach nur Krafttraining macht. Er muss systematisch vorgehen und bestimmte Muskelgruppen in Angriff nehmen. Zum Beispiel hat sich ein Training der hinteren Schulter und der Rotatoren oft als sinnvoll erwiesen.

Besonders die Rotatoren sind Muskeln, die man nicht unbedingt sieht, die aber dennoch entscheidend für Stabilität und Gesundheit in der Schulter sind. Wichtig ist, diese Muskeln weitestgehend isoliert zu kräftigen. Ein geschulter Physiotherapeut wird hier sicher die richtigen Übungen finden, für die in der Regel sehr leichte Gewichte ausreichen. Doch damit nicht genug: Die anderen Muskeln des Schultergürtels dürfen ebenfalls nicht vernachlässigt werden. Wichtig: Um wieder für mehr Platz unter dem Schulterdach zu sorgen, ist ein gesundes Gleichgewicht der Muskulatur vonnöten. Sollte der Patient – etwa wegen zu starker Schmerzen – noch nicht in der Lage sein, dieses Training zu absolvieren, wird der Therapeut mittels Krankengymnastik aktiv werden. Therabänder, Gymnastikbälle oder andere Utensilien können hier zusätzlich zum Einsatz kommen.

Kryotherapie:

Wenn man von einer Kryotherapie spricht, bedeutet dies im Grunde nichts anderes, als dass Kälte zur Anwendung kommt. Hierbei handelt es sich entweder um eine reine Methode zur Schmerzreduktion oder zu einer begleitenden Maßnahme im Rahmen der Physiotherapie. Die Kryotherapie kann auf verschiedene Arten angewendet werden. Die meisten Patienten kennen die klassische Variante mit Eis, welches zum Beispiel als sogenanntes „Cold Pack“ auf den schmerzenden Bereich gelegt wird.

Darüber hinaus gibt es auch noch Eiswürfel. Diese werden von Physiotherapeuten gerne in Verbindung mit Massagetechniken genutzt. Die Eiswürfel werden dabei über den zu behandelnden Bereich gerieben. Je nach Behandlungsmethode- und Intensität wird dies so lange fortgeführt, bis die Eiswürfel zum Schmelzen gebracht wurden. Ab und zu werden gleichzeitig auch kühlende und entzündungshemmende Salben oder Gels aufgebracht. Neben Cold Packs und Eis gibt es aber auch noch spezielle Maschinen für die Kryotherapie. Diese arbeiten entweder mit eiskalter Luft oder mit Manschetten, die auf die zu kühlende Stelle aufgebracht und dann maschinell heruntergekühlt werden.

Stoßwellentherapie:

Eine wirksame Methode beim Impingement-Syndrom stellt die Stoßwellentherapie dar. Allerdings gibt es hierbei zwei unangenehme Begleiterscheinungen für den Patienten: Die Stoßwellentherapie ist sehr schmerzhaft, vor allem dann, wenn entzündliche Prozesse schon weit fortgeschritten sind. Ist eine Schulter beispielsweise verkalkt, dann kann die Stoßwelle die Kalkstücke lösen – jedoch ist dies sehr schmerzhaft. Ein weiterer Punkt: Nur selten wird die Stoßwellentherapie von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. In den meisten Fällen wird der Patient die Behandlungen selbst zahlen müssen.

Bei Stoßwellen handelt es sich um kurze, energiereiche Wellen, deren Energie sich erst dann entlädt, wenn sie auf feste Bestandteile trifft. Diese können zum Beispiel Nieren- oder Gallensteine sowie Verkalkungen am Bewegungsapparat sein. Treffen die Stoßwellen auf Fettgewebe oder Muskulatur, werden sie einfach weitergeleitet. Bei der Behandlung wird der Arzt den zu behandelnden Bereich mit einem speziellen Schallkopf abfahren. Das laute Geräusch, welches durch die Wellen erzeugt wird, ähnelt entfernt einer Maschinenpistole und trägt sicherlich nicht zur Beruhigung des Patienten bei. Allerdings kann die Stoßwellentherapie im wahrsten Sinne des Wortes durchschlagende Wirkung haben, indem Kalkdepots aufgelöst werden. Auch können durch diese Therapie die selbstheilenden Kräfte des Körpers aktiviert werden, um Entzündungen zu bekämpfen.

Matrixtherapie:

Die Matrixtherapie bietet sich bei Schulterproblemen – also auch bei einem Impingement-Syndrom – hervorragend an. Hierbei kommt ebenfalls eine Art Schallkopf zum Einsatz, jedoch unterscheidet sich die Behandlung von der Stoßwelle. Mithilfe des bei der Matrixtherapie eingesetzten Vibrationskopfes werden die natürlichen Bewegungen der Muskulatur – auch die nicht-sichtbaren – imitiert. Durch diese Vibrationen wird der Organismus so angeregt, dass Schlacke- und Giftstoffe aus dem behandelten Bereich besser abfließen können. Ist zum Beispiel die natürliche Bewegung der Muskeln durch eine Verspannung gestört, können diese Giftstoffe nicht abtransportiert werden. Sie sammeln sich im Gewebe an und können so zu weiteren Problemen führen. Die Matrixtherapie wird daher auch Zellbiologische Regulationstherapie genannt.

Diese Behandlungsmethode ist noch recht neu und daher auch noch nicht vielen Therapeuten bekannt. Die Behandlung selbst dauert etwa 20-30 Minuten und kann unter anderem zur Vorbereitung auf einen operativen Eingriff oder zur Nachsorge nach einer OP angewendet werden. Dieses Verfahren ist weniger schmerzhaft als die Stoßwelle und regt auf natürlichem Wege die Reparatureigenschaften des Gewebes an. Wer an einem Impingement-Syndrom und an einer Verspannung der umliegenden Muskulatur leidet, könnte in der Matrixtherapie eine gute Alternative oder Ergänzung zu anderen Behandlungsmethoden finden.

Operative Behandlung:

Sollten die Beschwerden über mehrere Monate anhalten oder diese nach einer kurzen Besserungsphase wieder auftreten, sollte der Patient einen operativen Eingriff in Erwägung ziehen. Der Grund: Durch die ständige Reizung können Sehnen, Schleimbeutel oder die komplette Rotatorenmanschette Schaden nehmen. Wenn diese Gefahr droht, sollte operativ wieder für mehr Raum unter dem Schulterdach gesorgt werden. Die Operation wird arthroskopisch durchgeführt. Hierbei werden entzündliche Gewebeteile wie etwa der Schleimbeutel abgetragen. Ebenfalls abgetragen werden mögliche knöcherne Vorsprünge, die sich im Laufe der Zeit entwickelt haben. Zu einer operativen Behandlung eines Impingement-Syndroms gehört oft auch die Durchtrennung eines Bandes im vorderen Schulterdachbereich.

Nachsorge: Reha-Maßnahmen beim Impingement-Syndrom

Im Anschluss an den operativen Eingriff folgt eine Nachbehandlung. Bereits kurz nach der Operation sollte der Patient mit leichten Mobilisationsübungen beginnen. Allerdings sollte sich die Bewegung im schmerzfreien Bereich abspielen. Bei gutem Heilungsverlauf kann der Patient nach einigen Tagen bereits wieder mit leichten Alltagstätigkeiten beginnen. Besonders beim Autofahren ist jedoch noch absolute Vorsicht geboten. Der Arzt wird schlussendlich gemeinsam mit dem Patienten entscheiden, wann er welche Tätigkeit wiederaufnehmen kann.

Wann ein Patient nach einer erfolgreichen OP des Impingement-Syndroms wieder aktiv und auf hohem Niveau Sport treiben kann, kann nicht pauschal vorausgesagt werden. Viel hängt davon ab, wie stark die Schulter bereits geschädigt war, bevor die Operation durchgeführt wurde. Waren beispielsweise Sehnen porös oder die Rotatorenmanschette angegriffen, kann sich die Heilungsdauer bis zur vollständigen Sporttauglichkeit verzögern. Oft haben Patienten durch die starken Bewegungseinschränkungen auch an Kraft und Koordination verloren. Beides muss wieder in ausreichendem Maße aufgebaut werden, vor allem dann, wenn man sportlich wieder aktiv sein möchte. Sollte man zu früh wieder einsteigen, besteht die Gefahr einer schwereren Schulterverletzung. Auch kann es im Laufe der Zeit wieder zu einem Impingement-Syndrom kommen, wenn Sehnen oder Schleimbeutel überlastet werden und sich entzünden. Eine gewissenhafte Reha ist also vor allem für aktive Patienten ein absolutes Muss!

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