Hüft-Reha | Zurück in den Alltag mit einer Hüftprothese

Hüft-Reha

Hüft-Reha nach dem Einsatz einer Hüftprothese

Am ersten Tag nach der Hüftoperation beginnen Patienten in der Regel mit ersten Bewegungsübungen unter Anleitung eines Physiotherapeuten. Muskelaufbau und die Beweglichkeit werden gefördert. Die frühzeitige Mobilisation in Kombination mit Bewegungsübungen, Kompressionsstrümpfen und Medikamente zur Blutverdünnung senkt das Risiko von Komplikationen. Nach etwa zwei Wochen erfolgt, nach dem stationären Aufenthalt in einer Klink, die Anschlussheilbehandlung. Diese kann als ambulante oder stationäre Rehabilitationsmaßnahme durchgeführt werden. Dort werden Patienten über gelenkschonende Bewegungsmaßnahmen informiert, die in den nächsten Wochen angewendet werden sollten.

Eine ambulante Rehabilitationsmaßnahme findet in der Nähe des Wohnortes in einer zugelassenen Rehabilitationseinrichtung statt. Patienten werden vier bis sechs Stunden täglich von Ärzten und Therapeuten behandelt.

Eine stationäre Rehabilitationsmaßnahme erfolgt in einer Klinik. Ziel einer stationären Rehabilitationsmaßnahme ist die regelmäßige Teilnahme an den verordneten Therapiemaßnahmen mit Erholungsphasen zwischen den Einheiten. Besonders sinnvoll ist diese, wenn Patienten alleine leben oder mit der Hüftgelenk-Endoprothese nur schwer zurechtkommen.

Nach wenigen Monaten ist die Hüfte wieder voll belastbar. Bei sportlichen Aktivitäten sollten gelenkschonende Sportarten, wie Schwimmen, Radfahren und Spazieren gehen bevorzugt werden. Schweres Heben und extreme sportliche Belastungen sollten vermieden werden.

Was sollte nach dem Einsatz einer Hüftprothese noch beachtet werden?

  • Regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen: In den Monaten und Jahren nach der Hüftgelenksoperation sollen die Nachsorgetermine auch bei Beschwerdefreiheit unbedingt eingehalten werden. Eventuelle Komplikationen können frühzeitig erkannt und geeignete Maßnahmen eingeleitet werden.
  • Thrombose-Prophylaxe: Um das Risiko einer Thrombose zu verringern, werden vor und nach der Operation Medikamente zur Blutverdünnung verabreicht. Bis etwa einen Monat nach der Operation müssen, nach Absprache mit dem behandelnden Arzt, Kompressionsstrümpfe getragen werden. Diese sollten täglich nicht länger als 30 Minuten ausgezogen werden und auch nachts getragen werden.
  • Ernährung: Achten Sie auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung. Übergewicht belastet die Hüftgelenk-Endoprothese zusätzlich und schränkt Sie in der Bewegungsfreiheit ein.
  • Bewegung: Führen Sie regelmäßig gelenkschonende Sportarten aus. Vermeiden sie ruckartige Bewegungen und schweres Heben.
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